Meine Themen

Hier finden Sie die Themen meiner Vorträge und Seminare - Themen, die mir am Herzen liegen und zu denen ich deshalb etwas zu sagen habe:

 

Lernen in heterogenen Klassen

Ein Lernen im Gleichschritt ist in unseren Klassen schon lange nicht mehr möglich. Dazu sind diese viel zu unterschiedlich zusammen gesetzt. Das Lernen in heterogenen Klassen sollte von Differenzierung und Individualisierung geprägt sein. Dafür bedarf es unterschiedlicher Lernziele und vielfältiger Unterrichtsmethoden. Gleichzeitig muss sicher gestellt sein, dass die Klasse eine Gemeinschaft bildet, in der sich alle Schüler miteinander austauschen können.

 

Peer Learning

Die Bildung altersgemischter und inklusiver Klassen ist heute an der Tagesordnung. Als Lehrer haben wir es hier mit jungen Leuten unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Begabung zu tun. Um diesen auch wirklich gerecht zu werden, müssen wir ihnen die Chance geben, voneinander und miteinander zu lernen. Das Lernen unter Gleichaltrigen umfasst pädagogische Konzepte wie das Peer Tutoring, das Peer Mentoring oder die Peer Education.

 

Inklusiver Unterricht

Die pädagogische Inklusion wird von vielen Kollegen eher kritisch gesehen. Sie bemängeln, dass es hier an der notwendigen Ausstattung mit personellen und materiellen Ressourcen fehlt. In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, was mit Inklusion eigentlich intendiert ist und welche Veränderungen diese im Klassenzimmer nach sich ziehen sollte. So kann der inklusive Unterricht zu einer Chance werden, um die längst überfälligen Reformen des schulischen Lernens endlich umzusetzen.

 

Interkulturelles Lernen

Dass Schüler unterschiedlicher Herkunft und Kultur zusammen lernen, ist an unseren Schulen inzwischen der Regelfall. Viel zu selten wird diese Vielfalt allerdings als ein Potenzial genutzt, um die Schülern für den interkulturellen Dialog zu gewinnen – und sie damit auf ein Leben in globalen Zusammenhängen vorzubreiten. Dazu muss diese Vielfalt nicht nur hingenommen, sondern aktiv gestaltet werden.

 

Individuelle Förderung

Die Politik erwartet von der Schule, dass sie junge Menschen individuell fördert und ihnen dabei hilft, ihre Begabung optimal auszuschöpfen. Dafür bedarf es geeigneter diagnostischer Verfahren, passgenauer individueller Förderpläne und einer differenzierten Organisation des Unterrichts. Wir Lehrkräfte müssen auf diese Herausforderung erst vorbereitet, unsere Ängste und Bedenken müssen ernst genommen werden. Denn eine individuelle Förderung der Schüler darf den Schulen nicht auf dem Dienstweg verordnet werden.

 

Pädagogik der Beziehung

Lernen kann nur gelingen, wenn zwischen Lehrer und Lerner eine offene und vertrauensvolle Beziehung besteht. Das hat die internationale Hattie-Studie eindrucksvoll belegt. Für die pädagogische Praxis bieten sich zahlreiche Formen, Methoden und Projekte an, damit aus dem förmlichen Kontakt von Lehrer und Schüler eine wirkliche Beziehung werden kann.

 

Coachen ist das neue Lehren

Mit der Durchsetzung individueller Lernformen und mit der Digitalisierung des Unterrichts wird uns Lehrern ein einschneidender Rollenwechsel zugemutet: Wir werden nicht mehr als die Vermittler von Lerninhalten nachgefragt – sondern als die Begleiter und Ermutiger unserer Schüler. Wir müssen sie auf ihren individuellen Lernwegen unterstützen – und uns die dafür notwendigen Kompetenzen aneignen.

 

Arbeiten mit Portfolios

Das Portfolio erzählt die Geschichte des Lernens. In einer Portfoliomappe werden alle Dokumente abgelegt, an denen sich der Lernweg eines Schülers nachzeichnen lässt. Dafür bieten sich unterschiedliche Formate an – vom Recherche- bis zum Bewerbungsportfolio. Unsere Aufgabe als Lehrkräfte ist es, die Schüler bei der Anlage eines solchen Portfolios zu begleiten und mit ihnen darüber in einen Lerndialog einzutreten.

 

Die Not mit den Noten

Noten sind undifferenziert, intransparent und ungerecht. Darauf haben Wissenschaftler schon lange hingewiesen. Allmählich setzt auch unter den pädagogischen Praktikern ein Umdenken ein: Immer mehr Schulen verabschieden sich von der Praxis der Notengebung. Sie interessieren sich gerade für alternative Bewertungsformen – für die es inzwischen interessante Beispiele gibt.

 

Schule im eigenen Takt

Viele Grundschüler besuchen inzwischen jahrgangsübergreifende Klassen. Und an manchen Gymnasien wird über ein „Abitur im eigenen Takt“ nachgedacht. Damit scheint das Lernen im Gleichschritt endgültig ausgedient zu haben. Gleichzeitig wurden Modelle entwickelt, wie sich die Schule im eigenen Takt organisieren lässt und wie hier jeder Schüler in seinem eigenen Rhythmus und in seinem eigenen Tempo lernen kann.

 

Hilfen für leistungsschwache Schüler

Schlechte Noten und unzureichende Leistungen belasten vielerorts das Klassenklima. Die Angst davor, sitzen zu bleiben oder abgeschult zu werden, verdirbt vielen Schülern die Freude am Lernen. Deshalb sollte die Schule hier tätig werden und sich der leistungsschwachen Schüler rechtzeitig annehmen. Dafür gibt es zahlreiche ermutigende Beispiele – vom Motivationsseminar bis zum Mentorenprogramm.

 

Jungenpädagogik

Die Jungen gelten als die neuen Bildungsverlierer: Sie sind an den Förderschulen überrepräsentiert, stellen eine Mehrheit unter den Sitzenbleibern - müssen aber beim Abitur den Mädchen den Vortritt lassen. Das hat viel mit dem Bild von Männlichkeit zu tun, das den Jungen vorschwebt – und das so gar nicht zur pädagogischen Praxis an unseren Schulen passen will. Die gendergerechte Schule weiß, wie sich dieser Trend wieder umkehren lässt.

 

Umgang mit schwierigen Klassen

Unruhe im Klassenzimmer ist für viele Lehrkräfte der Stressfaktor Nr. 1. Dabei gibt es relativ einfache Methoden oder Rituale, mit denen sich auch in schwierigen Klassen überleben lässt. Wirksamer als die Erteilung von Strafen sind der Diskurs aller Beteiligten und die Entwicklung gemeinsamer Regeln. Mit dem Modell des Classroom Managements lassen sich schließlich auch scheinbar schwierige Klassen befrieden.

 

Schuldemokratie in der Praxis

Die Mitsprache der Schüler darf sich nicht in den Routinen der Gremiendemokratie totlaufen. Deshalb bedarf es niederschwelliger Beteiligungsformen, um die Schüler zum Mitmachen und Mitreden einzuladen – vom Klassenrat bis zur Stufenversammlung. So lassen sich junge Menschen auch an die Spielregeln eines demokratischen Miteinanders heranführen.

 

Neue Wege der Elternarbeit

Die Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule ist häufig durch überzogene Erwartungen auf beiden Seiten belastet. Damit daraus eine wirkliche Erziehungspartnerschaft werden kann, sind neue Formen des Austauschs und der Arbeit an gemeinsamen Projekten notwendig. Ziel ist es, mögliche Konflikte bereits im Vorfeld zu entschärfen und im Interesse der Kinder besser miteinander zu kooperieren.

 

Engagiert gegen rechts

Viele Bürger sehen mit Sorge, wie rechte Tendenzen bis in die Mitte der Gesellschaft wirksam sind. Sie wollen sich gegen fremdenfeindliches Denken und gegen rechte Gewalt engagieren. Aber oft fehlt es ihnen aber an den notwendigen Strukturen und an zündenden Ideen, damit dieses Engagement auch erfolgreich ist.

 

Lernziel Zivilcourage

Sich gegen Unrecht und Unmenschlichkeit aufzulehnen – dazu wären viele Menschen bereit. Allerdings fehlt es ihnen am notwendigen Mut, um sich in den Alltagsdiskurs einzubringen und vor feindlichen Reaktionen nicht zurückzuweichen. In einer Mut-Mach-Werkstatt lassen sich solche Kompetenzen erlernen.

 

Fake News

Zunehmend wird das Internet missbraucht, um für bestimmte Haltungen zu werben und diese mit gefälschten Informationen zu unterfüttern. Am Beispiel der Vorurteile in der Flüchtlingskrise lässt sich beispielhaft nachzeichnen, wie sich solche Fake News widerlegen lassen und wie man sich vor solchen virtuellen Lügen schützt.

Redner Jonas Lanig
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